Vita

DSC03591Lebenslauf
1972 Am 1.März in Bamberg geboren
1978 bis 1981 Grundschule
1981 bis 1983 Dientzenhofer Gymnasium Bamberg
1983 bis 1988 Graf Stauffenberg Realschule Bamberg
1988 Mittlere Reife
1988 bis 1991 Ausbildung zum Koch
1991 Gesellenprüfung
1991 bis 1994 Filialleiter in einer Bamberger Metzgerei
1994 bis heute Angestellter beim Diakonischen Werk, seit 10 Jahren Küchenleiter

Künstlerische Tätigkeit
1977
Erster Bühnenauftritt, an der Seite des Großvaters, des Vaters und der Brüder, im Freizeitwerk St. Heinrich, in dem Weihnachtsstück “Großmuttis Weihnachtsstern”. (Weitere folgten, z.B. mit der Hauptrolle in “Maxl’s Brief”)

1979
bis heute bei der Puppenbühne Herrnleben tätig.

1979
Mitwirkung in der Radio Bremen-Fernsehsendung “1000 und eine Meile” .

1980
Sketche-Abend im Duo an der Heidelsteig-Schule mit Szenen von Emil Steinberger & Dieter Hallervorden.

1982
bei der Schulbühne des Dientzenhofer Gymnasiums. Soloauftritt mit Karl Valentins “Buchbinder Wanninger”.

1986
Regieassistenz bei der Schulbühne der Graf Stauffenberg Realschule .

1989
Gastleser bei Hörfunk-Produktionen mit dem Bamberger Kasperl.

1992
bis heute Mitglied bei der Bamberger Kabarettgruppe ÄH-WERKER. Leitung der Gruppe von 2001-2009. Mitwirkung in den Programmen: “Mit Risiken und Nebenwirkungen” (1993), “Prost Wahnzeit!” (1994), “Lieb’ Vaterland magst ruhig sein!” (1995), “Problemzonen” (1996), “Reingehen-Rausgehen-Vergessen” (1998), “Schwarz aber schmerzlich” (2000), “Lach- und Sachgeschichten – das Programm für die Katz’” (2001), “Programm nach Wahl” (2002), “Im Rausch der L-Signale” (2003), “hAusschlachtung” (2005), “Gegen die Wand” (2006), “Die fabelhafte Welt der Amnesie” (2008), “Hosen runter, Ärmel hoch!” (2010), “Hinter’m Tellerrand geht’s weiter” (2011), sowie diverser Jubiläums- und Sonderprogramme.

1995
Gründung des Ensembles SatiriuM.

1995
bis 2005 als Travestiekünstler Beatrice unterwegs.

1996
Ephraim Kishon Szenen in Bühnenfassungen geschrieben, unter dem Titel “Menschlichkeiten” inszeniert und zusammen mit Mirjam Drewniak in der Bamberger Konzerthalle aufgeführt.

Erstes Theaterstück: “Des gleicha Geäffl’ wie alla Johr”. Eine Persiflage auf den Silvester-Fernseh-Dauerbrenner “Dinner For One”. Zusammen mit Monika Bernhardt-Raquet in der Bamberger Konzerthalle uraufgeführt.

1997
Inszenierung der Komödie “Der Trauschein” von Ephraim Kishon, mit Albert Herrnleben, Kathrin Stumpf, Mirjam Drewniak, Harry Winkler, Manuela Mohr, Gerd Hartmann.

1998
bis 2001, Lesung mit Texten von Ephraim Kishon unter dem Titel “Fruchtsalate sind gefährlich”.

2003
Mitwirkung bei der Kinofilm-Produktion “Sams in Gefahr” (Regie: Ben Verbong).

2004
bis heute, Initiator und Organisator der Bamberger Klezmertage.

2008
Chansonprogramm “Zartbitter – bitterbös” zusammen mit Günther Voss an der Gitarre.

2009
Mitwirkung bei der Musik-CD “Hey, Kasperl!” als Zauberer Mungugulus.

2010
Co-Autor für die Bamberger Puppenbühne “Hänsel und Gretel”.

Gründung zusammen mit Florian Herrnleben von Herrnlebens Figurenkabarett.

“Bamberg auf Sendung” (2009), “Bamberg vorgeführt” (2010), “Bamberg auf Sendung 2.0″ (2010), “Bamberg basst scho” (2010), “Bamberg auf Sendung 3.0″ (2010), “Jahresrückblick 2010″ (2010), “Fei obochd! 1.0″ (2011), “Fei obochd! 2.0″ (2011), “Z’sammg’stellt’s Bambärch (2011), “Aus dem Leben der Dotterweichs” (2011), “Fei obochd! 3.0″ (2012)

2011
Co-Autor für die Bamberger Puppenbühne “Die Gaudimühle”

Autor der Bamberger Puppenbühne “Das geheimnisvolle Osterei”

Co-Autor für die Bamberger Puppenbühne “Der Flaschengeist” (Sandkirchweihabenteuer 2011)

BEATRICE-Abschiedsvorstellung mit “Wenn die Jahre kommen und die Tage ausbleiben”.

Start der Hörspiel-Reihe “Aus dem Leben der Dotterweichs” im Bamberger Studentenradio UNI-VOX.

Sprecher auf der der Hörspiel-CD “Umweltgeschichten mit dem Bamberger Kasperl”

Offizieller “Mit”-Klezmer-Organisator deutschlandweit

Neufassung für die Bamberger Puppenbühne “Der lebendige Schneemann”

2011
Neufassung für die Bamberger Puppenbühne “Das Krapfenkrokodil”

 

Außerdem:
Autor zahlreicher Kabarettszenen und -lieder für die Äh-Werker und Herrnlebens Figurenkabarett, Verfasser der jährlichen Bamberger Weihnachtsgedanken, Gastleser bei verschiedenen Lesungen, Vermittler von Klezmer-Gruppen.

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Aufgewachsen ist Albert Herrnleben in einer sehr künstlerisch tätigen Familie:

Großvater Hans Herrnleben (*1904 +1983) war Volksschauspieler und Humorist.
1945 gründete er die Bamberger Puppenbühne mit dem bis heute bekannten und beliebten Bamberger Kasperl.
Desweiteren wirkte er in dem 1974 produzierten und mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm “Der Kartoffelkopf” und als Hauptdarsteller in dem Film “Die blaue Wolke des Herrn X”  (beide Regie : Werner Kohn) mit.

Seine Frau Ottilie Herrnleben (*1906 +1999),
Mitbegründerin der Puppenbühne, schneiderte für die Figuren die Kleider, die teilweise heute noch im Einsatz sind. Selbstverständlich wirkte sie bei der Puppenbühne auch mit und beim Theater diente sie oft als Souffleuse. 1987 erhielt sie die Bundesverdienstmedaille.

Vater Adolf Herrnleben (*1933 +2008), der Sohn der Beiden, schuf die ersten Bühnenbilder der Puppenbühne, die ebenfalls heute noch verwendet werden, und agierte sowohl auf der Theaterbühne, als auch hinter der Puppenbühne mit. Auch als Humorist (wie z.B. mit Heinz Erhardt und Peter Frankenfeld-Parodien) und Schlagzeuger in verschiedenen Combos war er sehr beliebt.

Mutter Rosemarie (*1935 +1989) wirkte ebenso viele Jahre beim “Kasperle” mit.

Die Generation geht aber natürlich weiter:

Bruder Wolfgang Herrnleben (Jahrgang 1957) übernahm bereits mit 16 Jahren die organisatorische Leitung der Bamberger Puppenbühne und verlieh seit 1974 dem Bamberger Kasperl sein Stimme und Seele. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth Herrnleben (Jahrgang 1955) ist er Autor zahlreichen Puppenmärchen und Kasperlabenteuer des Kasperls sowie Verfasser und Sprecher von 741 im Rundfunk gesendeteten Gute-Nacht-Geschichten und drei Hörspielkassetten des Bamberger Kasperls.
Gleichzeitig war er auch zeitweise Co-Moderator der wöchentlichen Wunschsendung bei “Radio Regnitzwelle Bamberg”.
2009 gründete er zusammen mit seiner Frau, in seiner Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen, die Partenkirchner Puppenbühne.

Bruder Dietmar Herrnleben (Jahrgang 1959) gehörte viele Jahre lang ebenfalls der Bamberger Puppenbühne an und begeisterte die Zuschauer durch seine eindrucksvollen Bühnenbilder.

Neffe Florian Herrnleben (Jahrgang 1982) übernahm 2007 die Bühnenleitung der Bamberger Puppenbühne von seinem Vater Wolfgang und leiht seitdem auch dem Bamberger Kasperle seine Stimme, welche unter anderem auf einer Hörspiel-CD zusammen mit Bastian Pastewka, Maddin Schneider, Dirk Bach, u.v.a. zu hören ist.
2009 brachte er die erste Musik-CD mit dem Titel “Hey, Kasperl!” auf den Markt. Zusammen mit Albert begann er 2009 ein weiteres Projekt im Familienbetrieb: HERRNLEBENS FIGURENKABARETT

Neffe Martin Herrnleben (Jahrgang 1983) ist neben seiner darstellerischen Tätigkeit bei der Puppenbühne, der Mann, der hinter den Kulissen für Ton und Licht sorgt. Außerdem ist er als Frontsänger in den Metal-Gruppen Hirschleder und KRWTH tätig.

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